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Drogen im Straßenverkehr

Drogenschnelltest
Drogen im Straßenverkehr
Warum fahren Menschen unter Drogeneinfluss mit einem Kraftfahrzeug?
Während viele Menschen den Konsum von Alkohol und Autofahren vielfach von vornherein trennen, ist das beim Drogenkonsum nicht der Fall.
Wolfgang Lückenkemper

Werden regelmäßig Drogen konsumiert, bewegt man sich mehr oder minder in einer illegalen Welt. Dadurch ist bereits eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden, Regeln und Gesetze zu überschreiten. Das Fahren unter Drogen wird dann als Kavaliersdelikt gesehen oder es wird nicht einmal mehr als ein solches wahrgenommen. Das Unrechtsbewusstsein fehlt. Je nach Droge kann ein regelmäßiger Konsum zu einer Gewöhnung führen. Die Wirkung der Droge wird dann subjektiv nicht mehr als leistungsmindernd wahrgenommen.

 

Subjektives Gefühl des Konsumenten

Verschiedene Faktoren können dazu führen, dass Drogenkonsumenten sich subjektiv fahrtüchtig fühlen. Objektiv ist das jedoch nicht der Fall. Die eigenen langsamen Reaktionen und der Tunnelblick fallen dabei selbst gar nicht auf. Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

    • Ein Nachlass der Drogenwirkung.
    • Die Konzentration
    • Die Gewöhnung an die Droge.
    • Die spezifische Zusammensetzung der Droge.
    • Die eigene psychische oder physische Befindlichkeit.
    • Der gleichzeitige Konsum von sedierenden und aufputschenden Drogen oder Alkohol.

Unterschied bei den Testmethoden

Bei alkoholisierten Autofahrern kommt der Verdacht schnell durch den typischen Alkoholgeruch zustande. Um Betäubungsmittelkonsum erkennen zu können, werden Polizistinnen und Polizisten schon in der Ausbildung entsprechend geschult.

Bei einem Atemalkoholvortest ist das Resultat der Geräte heutzutage meist sehr genau. Die anschließende Blutprobe bestätigt meist das Ergebnis.
Bei einem Drogenvortest handelt es sich meist um einen Urintest. Hier kann nur abgelesen werden, ob bestimmte Betäubungsmittel im Blut sind. Wie hoch die Konzentration, und damit auch der Grad der eventuellen Fahruntüchtigkeit ist, kann erst durch eine Blutprobe festgestellt werden.

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